Tangomesse - Palmeri misa a buenos aires

Ein aussergewöhnlich spannendes Projekt

21. und 22. Dezember 2019 um jeweils 17 Uhr in der Martinskirche

Unter Leitung von Albrecht Haaf bringt der Kammerchor Müllheim  in der Müllheimer Martinskirche zweimal die "Misa Tango" von Martin Palmeri (*1965) zur Aufführung. Der Argentinier Martin Palmeri komponierte die Messe im Jahre 1996 in Anlehnung an den vor allem durch Astor Piazzolla berühmt gewordenen Stil des "Tango Nuevo". Typisch für diesen Stil ist die Klangfarbe des "Bandoneons", einem Vorläuferinstrument des Akkordeons, welches heute unmittelbar mit dem Tango nuevo in Verbindung gebracht wird.

In vielen Tangos besungen, stiftet das Bandoneon mit dem Tango bis heute eine Identität und wird in Südamerika liebevoll auch als beste deutsche Erfindung gepriesen. In der Müllheimer Aufführung wird Wolfgang Weniger das durchaus schwer zu erlernende Bandoneon spielen. Begleitet wird er von Jutta Haaf am Flügel sowie einem elfköpfigen Streichorchester, welches zum großen Teil mit bekannten Fachlehrerinnen der städtischen Musikschule Müllheim besetzt sein wird.Den solistischen Part des Mezzosoprans singt Simone Schwark. Die in Müllheim aufgewachsene Sängerin war in jungen Jahren Schülerin in der Vokalklasse von Anette Hall. Sie lebt heute in Frankfurt als gefragte professionelle Sopranistin des internationalen Konzertlebens. Die Sängerin ist Preisträgerin des "Markgräfler Kunstpreises der Stiftung der Sparkasse Markgräflerland".

Seit ihrer Uraufführung im Jahr 1996 in Buenos Aires trat die Tango-Messe einen Siegeszug um die Welt an, im Jahr 2013 auch mit einem Konzert in Rom zu Ehren von Papst Franziskus sowie mehrmals in der Carnegie Hall, New York City.

 

In dem Werk verbindet der Komponist Stilelemente verschiedener Kulturkreise: melodisch und rhythmisch ist das Werk dem Vorbild Astor Piazzollas verpflichtet, bedient sich aber gleichzeitig in vielerlei Hinsicht an der Formensprache der kirchenmusikalischen Tradition. So beginnt und endet das Werk mit geradezu schulbuchmäßigen Fugen im Kyrie und im Abschnitt „Dona nobis pacem“ des Agnus Dei.

 

Im ersten Teil des Konzertes kommen das "Salve Regina" für Sopran solo & Orchester von Georg Friedrich Händel, drei Chöre aus Händels "Messias" inklusive des weltberühmten "Halleluja" sowie das von Albrecht Haaf komponierte "Magnificat für Solosopran, Chor, Glasharfe und Streicher zur Aufführung.

 

Vorverkauf über die Geschäftsstellen der Badischen Zeitung sowie über www.reservix.de  oder direkt per Doppelklick auf nachstehende Links:

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen einen spannenden Abend!